
Roland Mladenovic
Seminarberater/-in
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Unsere JBoss- und WildFly-Schulungen bereiten Sie praxisnah auf die Administration, den sicheren Betrieb und die Entwicklung mit Java-basierten Enterprise-Applikationsservern vor. Inhalte sind unter anderem WildFly-Administration, Red Hat JBoss EAP, Deployment, Server-Konfiguration, Security, Monitoring, Performance-Tuning und Hochverfügbarkeits-Clustering.
Die Seminare eignen sich für Administratoren, Java-Entwickler, DevOps-Teams und IT-Architekten. Unsere JBoss-Trainings finden in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Wien und Zürich sowie online im Live-Unterricht statt. Ausgewählte Kurse unterstützen außerdem die Vorbereitung auf Red-Hat-Prüfungen wie EX248.
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WildFly ist das Community-Projekt (Upstream), in dem neue Features zuerst implementiert werden. Es ist schnelllebig und ideal für Experimente.
JBoss EAP (Enterprise Application Platform) ist das zertifizierte Produkt von Red Hat (Downstream). Es basiert auf einem stabilen WildFly-Snapshot, bietet Langzeitsupport (LTS), Sicherheits-Patches und ist für den produktiven Unternehmenseinsatz optimiert.
JBoss AS (Application Server) war der alte Name des Community-Projekts. Seit der Version 7 wurde das Community-Projekt in WildFly umbenannt, während das kommerzielle Produkt von Red Hat den Namen JBoss EAP behielt. Wenn du heute von "JBoss" im professionellen Kontext sprichst, ist fast immer die EAP-Version gemeint.
Der Hauptgrund ist die Risikominimierung:
Sicherheitsgarantie: Red Hat liefert sofortige Backports für Sicherheitslücken (CVEs), auch für ältere Versionen.
Support-Lebenszyklus: Eine EAP-Version wird über viele Jahre (oft 10+) unterstützt, während WildFly-Versionen schnell durch Nachfolger ersetzt werden und keine Patches für alte Stände erhalten.
Zertifizierung: EAP ist für spezifische Betriebssysteme (RHEL, Windows), Java-JDKs und Datenbanken (Oracle, SQL Server) offiziell zertifiziert.
Im Gegensatz zu klassischen Lizenzen kaufst du bei Red Hat eine Subscription (Abonnement).
Du zahlst nicht für die Software an sich, sondern für den Zugang zu Updates, dem Kundenportal und technischem Support.
Die Abrechnung erfolgt meist pro Core-Paar (2 Cores) oder pro Instanz (z.B. in der Cloud).