01.06.2026 | Virtual Classroom (online)
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PostgreSQL-Datenbank: Leistungsstark und Open Source. PostgreSQL ist ein leistungsstarkes Open-Source-Datenbankmanagementsystem, das in der Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und im Web weit verbreitet ist. Unsere Schulungen vermitteln Ihnen grundlegende Fertigkeiten und praxisnahe Anwendungen für PostgreSQL. Als zuverlässiges und erweiterbares Datenbanksystem bietet PostgreSQL die Flexibilität, große Datenmengen effizient zu speichern, abzufragen und zu verwalten und ist daher eine wichtige Komponente für viele Unternehmen.
In unseren offenen Kursen profitieren Sie vom Wissen erfahrener Trainer und dem Austausch mit anderen Teilnehmenden. Unsere Kurse finden regelmäßig in unseren Schulungszentren in Nürnberg, Hamburg, München, Berlin, Köln und an weiteren 20 Standorten sowie online im Virtual Classroom statt.
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Ja. PostgreSQL ging aus einer bereits in den 1980er-Jahren begonnenen Datenbankentwicklung der University of California hervor. Der ursprüngliche Name lautete „Postgres“. Dieser wird auch heute noch als Synonym für PostgreSQL verwendet wird.
PostgreSQL wird oft als das „Schweizer Taschenmesser“ der Datenbanken bezeichnet, da es weit über die Funktionen eines reinen SQL-Speichers hinausgeht. Es ist ein objekt-relationales System, das komplexe Datentypen, benutzerdefinierte Funktionen und eine enorme Erweiterbarkeit nativ unterstützt. Dank seiner strikten Einhaltung von Standards und der jahrzehntelangen Entwicklung gilt es als extrem stabil und zuverlässig für unternehmenskritische Daten. Während viele Datenbanken auf Geschwindigkeit um jeden Preis setzen, priorisiert PostgreSQL konsequent die Datenintegrität und Korrektheit.
Mit dem Datentyp JSONB können Sie unstrukturierte Dokumentendaten direkt in einer relationalen Tabelle speichern und hocheffizient abfragen. Im Gegensatz zu einfachem Text wird JSONB binär gespeichert, was eine Indizierung der enthaltenen Felder erlaubt und die Abfragegeschwindigkeit massiv steigert. Dies ermöglicht hybride Datenmodelle, die die Flexibilität von NoSQL mit der Sicherheit und den Join-Möglichkeiten von SQL kombinieren. Entwickler können so sehr agil starten und dennoch die volle Kontrolle über ihre Datenstrukturen behalten.
PostgreSQL unterstützt sowohl die physische Replikation ganzer Server als auch die logische Replikation einzelner Tabellen oder Datenbanken. Bei der Streaming-Replikation werden Änderungen in Echtzeit an Standby-Server übertragen, die im Ernstfall sofort die Last übernehmen können. Die logische Replikation ermöglicht es zudem, Daten zwischen verschiedenen PostgreSQL-Versionen oder gezielt nur bestimmte Datensätze zu synchronisieren. Dies bietet maximale Flexibilität für Lastverteilung, Upgrades ohne Ausfallzeiten und weltweite Datenspiegelung.
Warum gilt PostgreSQL als die „fortschrittlichste“ Open-Source-Datenbank?
Dieser Ruf basiert auf der konsequenten Umsetzung des SQL-Standards und der Einführung von Features, die man sonst nur in teuren kommerziellen Systemen findet. Die Architektur ist so modular aufgebaut, dass Entwickler eigene Datentypen und Index-Methoden hinzufügen können, ohne den Kern des Systems zu verändern. Während andere Datenbanken oft Kompromisse bei der Datensicherheit eingingen, um Geschwindigkeit zu gewinnen, blieb PostgreSQL seiner Linie der absoluten Datenintegrität treu. Dies hat dazu geführt, dass es heute die erste Wahl für komplexe, unternehmenskritische Anwendungen im Finanz- und Wissenschaftssektor ist.
PostgreSQL ist extrem ressourceneffizient und lässt sich hervorragend in Containern wie Docker oder in Kubernetes-Umgebungen betreiben. Durch Features wie die „Logische Replikation“ können Daten gezielt zwischen verschiedenen Microservices synchronisiert werden, ohne die Unabhängigkeit der Dienste zu gefährden. Alle großen Cloud-Anbieter bieten PostgreSQL als verwalteten Dienst an, was die Skalierung und den Betrieb massiv vereinfacht. Die Kombination aus bewährter Relationalität und modernen JSON-Features macht es zum idealen Allrounder für agile Cloud-Architekturen.