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Die Red Hat OpenStack Platform zählt auch 2025 zu den führenden Lösungen für den Aufbau sicherer und skalierbarer Private-Cloud-Infrastrukturen. In diesem Fachartikel erfahren Sie, wie die Plattform technisch aufgebaut ist, wo sie sinnvoll eingesetzt wird – und welche Schulungen Sie oder Ihr Team benötigen, um OpenStack professionell zu beherrschen. Ideal für IT-Architekten, Admins und Entscheider mit Fokus auf Hybrid Cloud, Automatisierung und digitale Souveränität.

OpenStack hat sich in den letzten Jahren von einer reinen Open-Source-IaaS-Lösung zu einem strategischen Fundament für moderne Private- und Hybrid-Cloud-Infrastrukturen entwickelt. Besonders im Enterprise-Umfeld hat sich dabei die Red Hat OpenStack Platform als robuste, integrierte und langfristig unterstützte Lösung etabliert. Im Jahr 2025 ist sie relevanter denn je – insbesondere für Unternehmen, die auf Offenheit, Souveränität, Kontrolle über ihre Daten und volle Integration mit Container-Plattformen wie OpenShift setzen.


OpenStack: Das Fundament für offene Cloud-Infrastrukturen

OpenStack ist eine modulare Cloud-Architektur, die es ermöglicht, Rechenleistung, Speicher und Netzwerke zentral zu verwalten und als skalierbare Cloud-Ressourcen bereitzustellen – auf Basis von Standard-Hardware. Als Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Plattform bietet sie Unternehmen die Flexibilität, ihre eigene Cloud aufzubauen, zu betreiben und nahtlos mit Public-Cloud-Diensten zu verbinden.

Die Architektur von OpenStack basiert auf einer Reihe von spezialisierten, aber eng miteinander integrierten Komponenten:

  • Nova – Nova ist ein komplettes Management- und Zugriffstool für OpenStack-Computerressourcen und ermöglicht Planungs-, Erstellungs- und Löschvorgänge.
  • Neutron – Neutron verbindet die Netzwerke von anderen OpenStack-Services, somit ein Netzwerkmanagement inkl. SDN, VLANs, Floating IPs
  • Cinder – Cinder bietet persistenten Block Storage über eine Self-Service-API.
  • Swift – Swift ist ein sehr fehlertoleranter Object-Storage-Service, mit dem sich unstrukturierte Datenobjekte über eine RESTful API speichern und abrufen lassen.
  • Keystone – Keystone ermöglicht die Authentifizierung und Autorisierung von OpenStack-Services. Es bildet gleichzeitig den Endpunktkatalog für Services. Identitäts- und Rechteverwaltung (AuthN/AuthZ)
  • Glance – Verwaltung von System- und VM-Images
  • Horizon – Web-Dashboard zur Steuerung aller Dienste
  • Heat – Orchestrierung und Infrastructure-as-Code mit YAML-Templates
  • Ironic – Bereitstellung von Bare-Metal-Servern



Wie lässt sich OpenStack verwenden?

OpenStack ist äußerst flexibel in der Verwendung und richtet sich vor allem an Unternehmen, die ihre Cloud-Infrastruktur selbst kontrollieren und gestalten möchten. Die Plattform eignet sich sowohl für Private Clouds, hybride Cloud-Modelle als auch für spezielle Szenarien wie Edge Computing oder Network Function Virtualization (NFV).

Einerseits lässt sich OpenStack nutzen, um eine eigene Cloud-Infrastruktur im Rechenzentrum zu betreiben. Unternehmen können so Ressourcen wie Rechenleistung, Speicher und Netzwerk über Self-Service-Portale bereitstellen – inklusive Benutzerverwaltung, Automatisierung und Skalierung. Andererseits wird OpenStack zunehmend als Plattform-Basis eingesetzt, etwa für Container-Orchestrierung mit Kubernetes (OpenShift on OpenStack) oder für High-Performance-Workloads in Forschung und Telco.

Durch seine offene API-Architektur lässt sich OpenStack hervorragend mit Tools wie Ansible, Terraform oder Heat kombinieren und unterstützt damit moderne DevOps- und IaC-Ansätze. Wer auf digitale Souveränität setzt oder sich unabhängig von Public-Cloud-Anbietern machen will, findet in OpenStack eine leistungsstarke, offene Alternative.



Red Hat OpenStack Platform: Der Enterprise-Ansatz

Die Red Hat OpenStack Platform basiert auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und ergänzt OpenStack um professionelle Tools, Lifecycle-Support und Integration mit weiteren Enterprise-Lösungen wie Red Hat Ceph Storage und OpenShift. Besonders hervorzuheben ist das Deployment-Tool Red Hat OpenStack Director, das das automatisierte Ausrollen, Verwalten und Aktualisieren der Plattform deutlich vereinfacht.

Seit mehreren Versionen laufen die OpenStack-Dienste containerisiert (über Podman), wodurch Wartung, Skalierung und Updates effizienter durchgeführt werden können. Die Plattform ist damit ideal für produktive, hochverfügbare und langfristig wartbare Private-Cloud-Umgebungen geeignet.



Warum OpenStack 2025 aktueller ist denn je

Im Jahr 2025 ist OpenStack kein Relikt, sondern eine zentrale Technologie in spezialisierten Einsatzfeldern: Telco-Clouds, 5G-Infrastrukturen, Edge Computing, souveräne Clouds und regulierte Branchen wie Behörden, Gesundheitswesen oder Finanzdienstleistungen setzen auf OpenStack, um Compliance, Kontrolle und Skalierbarkeit zu vereinen.

In Verbindung mit OpenShift können Unternehmen VM- und Container-Workloads auf einer einheitlichen Plattform konsolidieren. Wer auf langfristige Datensouveränität, Security by Design und modulare Erweiterbarkeit setzt, wird auch 2025 kaum an OpenStack vorbeikommen.



Weiterbildung: OpenStack-Kompetenz strategisch aufbauen

Die Komplexität der Plattform erfordert fundiertes Fachwissen – sowohl beim Aufbau als auch im laufenden Betrieb. IT-Abteilungen profitieren stark von praxisorientierten Weiterbildungen, die Architekturverständnis, Automatisierung und Sicherheitskonzepte vermitteln.

Empfohlene Schulungen bei IT-Schulungen.com:

  • OpenStack Grundlagen: Einführung in Architektur, CLI, Horizon und Use Cases
  • Red Hat OpenStack Administration (CL210): Offizielle Schulung inkl. Zertifizierungsvorbereitung
  • Ansible für OpenStack: Infrastructure-as-Code, Automatisierung von Provisioning & Betrieb
  • OpenShift & OpenStack Integration: Container- und VM-Workloads nahtlos betreiben



Fazit: Eine Plattform für strategische Cloud-Infrastrukturen

Die Red Hat OpenStack Platform bleibt auch 2025 eine zukunftssichere Wahl für Unternehmen mit komplexen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit, Skalierbarkeit und Integration. Als vollständig offene, modular aufgebaute Infrastrukturplattform ist sie besonders dort im Einsatz, wo Kontrolle und Transparenz entscheidend sind – sei es im öffentlichen Sektor, bei Cloud-Providern oder in datensensiblen Industrien.

Wer den vollen Nutzen aus OpenStack ziehen möchte, sollte jedoch gezielt in Weiterbildung investieren. Nur mit geschultem Personal lässt sich der Betrieb effizient, sicher und nachhaltig gestalten.

Autor: Florian Deinhard Autor

LinkedIn Profil von: Florian Deinhard Florian Deinhard

Artikel erstellt: 10.07.2025
Artikel aktualisiert: 13.07.2025

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