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In der modernen Softwareentwicklung und IT-Infrastruktur ist Containerisierung nicht mehr wegzudenken. Während Docker den Weg geebnet hat, setzt Podman (Pod Manager) neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Flexibilität. Als Open-Source-Alternative ermöglicht Podman das Erstellen, Verwalten und Ausführen von Containern und Pods; und das ohne den Hintergrunddienst (Daemon) und ohne zwingende Root-Rechte.
Podman ist die Antwort auf viele Sicherheitsbedenken klassischer Container-Lösungen. Da Podman die OCI (Open Container Initiative) Standards erfüllt, ist der Umstieg von Docker besonders einfach („alias docker=podman“). Unsere Schulungen vermitteln Ihnen das Expertenwissen, um Podman in Enterprise-Umgebungen wie Red Hat Enterprise Linux (RHEL) oder Fedora optimal einzusetzen.
Wir bieten Ihnen maximale Flexibilität für Ihre Weiterbildung. Unsere Podman Kurse finden an über 30 Standorten im gesamten DACH-Raum sowie als interaktive Online-Trainings statt.
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Podman ist eine Open-Source-Engine zur Verwaltung von Containern, die im Gegensatz zu Docker ohne einen zentralen Hintergrunddienst (Daemon) auskommt. Während Docker auf einen ständig laufenden Prozess angewiesen ist, startet Podman Container als direkte Kindprozesse der aufrufenden Shell. Dies erhöht die Systemstabilität, da kein „Single Point of Failure“ existiert, der bei einem Absturz alle laufenden Container mitreißt. Zudem ist die Befehlssyntax fast identisch, sodass Umsteiger meist nur docker durch podman in ihren Skripten ersetzen müssen.
Podman verfügt über integrierte Funktionen, um die Konfigurationsdateien (YAML) von Kubernetes direkt zu lesen oder aus laufenden Containern zu erzeugen. Entwickler können so ihre Anwendungen lokal in Podman testen und per Knopfdruck eine Vorlage erstellen, die ohne Anpassung in einem Kubernetes-Cluster bereitgestellt werden kann. Dies eliminiert manuelle Übertragungsfehler und beschleunigt den „Development-to-Production“-Workflow erheblich. Es macht Podman zum perfekten Werkzeug für Teams, die eine nahtlose Integration in ihre Cloud-Native-Strategie suchen.
Da Podman keinen ständig aktiven Dienst im Hintergrund benötigt, verbraucht es im Leerlauf keinerlei Systemressourcen wie Arbeitsspeicher oder CPU. Container werden direkt durch den Nutzer gestartet, was die Nachverfolgbarkeit (Auditing) verbessert, da jeder Container eindeutig einem Linux-Benutzerprozess zugeordnet ist. Dies erleichtert auch die Integration in Systemdienste, da Container wie ganz normale Programme behandelt und überwacht werden können. Die Architektur ist dadurch schlanker, sicherer und lässt sich besser in bestehende Linux-Administrationswerkzeuge einfügen.
Ja, Podman ist voll kompatibel zum OCI-Standard (Open Container Initiative), was bedeutet, dass es problemlos Images von Docker Hub oder anderen öffentlichen und privaten Registries laden kann. Sie müssen Ihre bestehende Infrastruktur oder Ihre Build-Pipelines nicht umstellen, um auf Podman zu wechseln. Auch die Erstellung neuer Images erfolgt über das vertraute „Dockerfile“-Format, wobei Podman intern oft das Werkzeug Buildah nutzt, um noch flexiblere Build-Prozesse zu ermöglichen. Diese Kompatibilität garantiert einen risikofreien Umstieg ohne technologischen „Lock-in“.
Aufgrund seiner geringen Ressourcenanforderungen und der daemonlosen Struktur ist Podman ideal für kleine Geräte mit begrenzter Hardware-Leistung. Funktionen wie „Auto-Updates“ und „Rollbacks“ erlauben es, Container auf entfernten Geräten automatisch zu aktualisieren und bei Fehlern sofort zur vorherigen stabilen Version zurückzukehren. Dies reduziert den Wartungsaufwand für hunderte verteilte Sensoren oder Steuerungsmodule erheblich. In Kombination mit der hohen Sicherheit durch Rootless-Container bietet Podman eine robuste Plattform für moderne Industrie-4.0-Anwendungen.