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Fallbeispiele & Referenzen
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Zusatz-Informationen

No events

Bildungskosten

Kosten für interne und externe Weiterbildungsveranstaltungen
 

Nicht nur in Klein- und Mittelbetrieben herrscht oftmals das Problem einer unvollständigen Kostenermittlung. Nur Teile der Weiterbildungskosten werden berücksichtigt.

Die Situation
Weiterbildungsbudgets werden kaum am Umsatz orientiert und die Kosten oftmals nur über Teilnahme- oder Trainergebühren rekonstruiert. Über einen Planungszeitraum von einem Jahr kommt kaum ein Unternehmen hinaus. In einigen Betrieben kommt es zur Fortschreibung des vorjährigen Budgets; eine Budgetermittlung für das nächste Jahr erfolgt - wenn überhaupt - anhand des letzten Seminarplanes, der zumeist nicht umgesetzt werden konnte. Die falsche Einstellung zur betrieblichen Weiterbildung als Reparaturbetrieb spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Folgende Aspekte werden oftmals bei den Kosten nicht mitberücksichtigt:
anteilige Lohn- und Lohnnebenkosten jener Personen, die an Weiterbildungen teilnehmen werden
interne Einschulungsmaßnahmen am Arbeitsplatz
der Zeitaufwand beim Einsatz von Selbstlernmaterialien
die Entwicklungskosten für interne Lernbehelfe

Die anfallenden Kosten für die Vorbereitung und Durchführung von internen Unterstützungsleistungen - nicht nur die direkten Leistungen beim Coaching, sondern auch die gesamte notwendige Administration. Für Klein- und Mittelbetriebe bedeutet die Beschäftigung mit Weiterbildungskosten eine zusätzliche Belastung. Folgende Argumente verhindern oft den wichtigen Prozeß der Kostenermittlung:

die Vermutung, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen

Zeitmangel und personelle Engpässe

Wissensdefizite über Instrumente und Vorgehensweisen zur Kostenermittlung

die Befürchtung, dass erhobene Daten falsch interpretiert werden

Befürchtungen, dass die Qualität der Weiterbildung in den Hintergrund rückt

Was spricht nun für ein Bildungscontrolling - auch in Ihrem Unternehmen?

Ein Bildungscontrolling stellt die Grundlage für Entscheidungen über künftige Traininingsmaßnahmen dar und kann systematisch als Steuerungsinstrument in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden.
ohne Kontrolle kann niemand feststellen, ob das erhoffte Ziel bereits erreicht werden konnte
ohne Kontrolle bleiben falsche Entscheidungen unentdeckt und setzen sich über längere Zeiträume fort
ohne Kontrolle wird häufig zuviel Geld für zuwenig Zielerreichung ausgegeben.

Das will sicher niemand feststellen. Darum wird Bildungscontrolling ja so konsequent nicht umgesetzt.

Relevante Kennzahlen für die Bildungsarbeit sind:
Trainingskosten in Prozent vom Gesamtumsatz des Unternehmens
Trainingskosten in Prozent zur Bilanzsumme
Trainingskosten in Prozent der Gesamtpersonalkosten
Ausfallzeiten durch Bildungsmaßnahmen in Prozent der Gesamtkapazität
Ausfallzeiten durch Trainingsmaßnahmen in Prozent des durchschnittlichen
Krankenstandes
Ausfallzeiten durch Trainingszeit pro MA in Tagen pro Jahr
Relation freiwilliger Sozialaufwendungen des Unternehmens zu Bildungsaufwand je Mitarbeiter
Trainingsaufwand zu Werbeausgaben
Trainingsaufwand zu allgemeinen Repräsentationskosten
Trainingsaufwand zu Entwicklungsaufwand
Trainingsaufwand in Prozent zu den Gesamtkosten
Trainingsaufwand zu Fluktuationskosten (spezifiziert bei Bedarf zu Aufwand für Rekrutierung, Einarbeitung, Austritt, Such-, Folge- und Ausfallzeiten)
Trainingsaufwand zu Einzelwertberichtigungen bei Banken oder Forderungsausfälle des Unternehmens im laufenden Jahr
Trainingsaufwand zu Ausschußkosten pro Jahr

Arten der anfallenden Kosten in der Aus- und Weiterbildung:

Direkte Kosten

Trainer/Referenten Kosten für die Vorbereitung
Kosten für den eigentlichen Unterricht
Kosten für die Nachbereitung
Kosten für Reise und Aufenthalt
Trainerhonorar
Verdienstentgang des Trainers Lehrmittel/Lehrmaterial
Raumkosten und ggf. Gerätekosten
Reise- und Aufenthaltskosten für die Adressaten
Lohnfortzahlung während der Bildungsmaßnahme für alle Teilnehmer

Indirekte Kosten
Kosten für die Bildungsplanung (Bedarfserhebung, Auswertung)
Kosten für die Erfolgskontrolle
Administrative Kosten (Angebotseinholung, Auswahl, Planung, Anmeldung, Verschiebungen, Hotelreservierung, Verrechnung)
Internes Bildungsprogramm (Erarbeitung, Verteilung)

 

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