SQL Server 2012 Schulungen & SQL Server 2012 Seminare

Microsoft SQL Server 2012 (bisher unter Bezeichnung SQL Server 2011, Codename Denali). Der SQL Server 2012 wird mit einer Fülle von Neuerungen aufwarten wie bspw. die neue Hochverfügbarkeitslösung „AlwaysOn“ mit dem Feature „HADR“, der neue Indextyp zur Data Warehouse Abfrage (Columnstore Indizes) und „Contained Databases“ zum Verschieben von Datenbanken.

Kurse und Trainings zu Microsoft SQL 2012 (Denali): Power View (Crescent), In Memory-Datenanalyse (Apollo), SQL Server Data Tools (Juneau), Hochverfügbarkeit (AlwaysOn)

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Neuerungen im SQL Server 2012 / Denali


Der Microsoft SQL Server 2012 wird mit einer Fülle von Neuerungen aufwarten. Die Vorabversion CTP 3 ist seit Juli 2011 vorhanden und beinhaltet bereits folgende Erweiterungen:

Hochverfügbarkeit mit "Always On":

Eine der Wichtigsten Neuerungen in Denali wird die neue Hochverfügbarkeitslösung “AlwaysOn” sein. Bisher gab es verschiedene Hochverfügbarkeitslösungen in SQL Server: Cluster (ausschließlich mit Shared Storage), Database Mirroring und Log Shipping als die Wichtigsten. Mit AlwaysOn in Denali werden diese Lösungen nun sowohl vereinigt als auch erweitert.

Columnstore Indizes:

  • Dieser neue spaltenbasierte Indextyp beschleunigt Data Warehouse Abfragen erheblich
  • Semantische Suche ermöglicht Volltextabfragen nach Ähnlichkeit (“Gib mir Dokumente, die diesem hier ähnlich sind”, “Sage mir, worin sich diese zwei Dokumente ähneln”)
  • Die geografischen Datentypen unterstützen jetzt die ganze Erde (bisher musste ein Objekt immer innerhalb einer Halbkugel sein) sowie Kreisausschnitte.
  • Die Entwicklungsumgebung Project “Juneau” ermögliche einheitliche Entwicklung für SQL Server, BI und SQL Azure.
  • Powershell 2.0 - Implementation als PowerShell Modul statt als Minishell, PowerShell für Analysis Services und PowerPivot für SharePoint
  • Database Recovery Advisor macht komplexe Restore-Vorgänge (wie Point in Time Recovery) einfacher
  • Mit “Contained Databases” wird das Verschieben von Datenbanken mitsamt der abhängigen Objekte deutlich vereinfacht. Das ist sowohl für Hochverfügbarkeit als auch für Entwicklung/Test/Produktions-Zyklen sehr vorteilhaft. In einer Contained Database sind neben der eigentlichen Datenbank auch Benutzer enthalten (die keine Logins in master benötigen) oder auch temporäre Objekte, die direkt in der Contained Database gespeichert werden.
  • Auch in Transact SQL gibt es einige Neuerungen. So bieten Sequences die Möglichkeit, Zahlenfolgen (z.B. für einen Primärschlüssel) außerhalb einer Tabelle transaktional konsistent zu erzeugen.
  • Die Volltextsuche unterstützt jetzt Dateieigenschaften (z.B. Titel und Autor von Office-Dokumenten) und ermöglicht eine detaillierte Angabe innerhalb der Near-Klausel (also: alle Dokumente, wo “SQL” und “Denali” innerhalb von 3 Wörtern vorkommen)
  • Data Quality Services - Das ist eine neue Komponente von SQL Server, die die Datenqualität durch Verfahren wie Data Clensing und Data Matching entscheidend verbessern kann. DQS kann eigenständig oder innerhalb eines SSIS Datenflusses ausgeführt werden


BI Development Studio basiert jetzt auf Visual Studio 2010


  • Integration Services des SQL Server 2012 - SQL Server Integration Services haben die größte Überarbeitung seit SQL Server 2005 erfahren. So gibt es jetzt Projekte, die zusammengehörige Pakete zusammenfassen und eine gemeinsame Konfiguration ermöglichen. Diese Projekte können auch gemeinsam auf dem Zielsystem installiert werden. Wichtigstes Deployment-Ziel ist dabei der neue Integration Services Dienst, der eine zentrale Verwaltung und Ausführung von Integration Services Projekten und Paketen direkt auf dem Server ermöglicht.
  • Die Object Impact and Data Lineage Analysis sowie der zugehörige Dependency Designer ermöglichen eine Nachverfolgung der Folgen von Änderungen an Datenquellen und Paketen (wie der Änderung eines Spaltennamens)
  • Der Package Designer hat viele Änderungen erfahren, wie ein neuer Connection Designer, die Möglichkeit der Bearbeitung bei getrenntem Input, einen besseren Mapper, der auch bei großen Spaltenzahlen übersichtlich ist, und eine Undo-Funktion.
  • Darüber hinaus gibt es zahlreiche Performanceverbesserungen, vor allem bei Merge und Merge join Transformationen.
  • Analysis Services des SQL Server 2012 - Die größte Neuerung ist ein neuer, spaltenbasierter Speichermodus basierend auf der VertiPaq Engine (die zuerst mit PowerPivot eingeführt wurde). Eine Analysis Services Instanz verwendet entweder das tabellarische oder das multidimensionale Modell, das wird bei der Installation der Instanz festgelegt.
  • Daneben gibt es auch Verbesserungen für das multidimensionale Modell, insbesondere eine skalierbarere String-Speicherung und die Unterstützung von Tabellen mit mehr als 2 Milliarden Zeilen.
  • Für PowerPivot gibt es einige neue DAX-Funktionen sowie Erweiterungen bei der Administrationsschnittstelle in SharePoint.
  • Reporting Services - Project “Crescent” ist ein neues, hochgradig interaktives Datenanalyse-Werkzeug, mit dem Fachanwender rein webbasiert per Drag & Drop eigene Analysen erstellen können.
  • Der SharePoint Mode von Reporting Services (und damit auch “Crescent”) ist jetzt als SharePoint Shared Service implementiert. Das verbessert sowohl die Verwaltung als auch die Skalierbarkeit von Reporting Services im SharePoint Mode. Auch Claims Authentication wird (abhängig von der Datenquelle) damit unterstützt.
  • Mit den neuen Data Alerts können Endbenutzer sich über wichtige Änderungen in Berichten informieren lassen, z.B. wenn eine bestimmte Zahl in einem Bericht einen Schwellwert über- oder unterschreitet.
  • Der Word- und der Excel-Renderer geben die Berichte jetzt im Office 2007/2010 Format aus (xlsx/docx). Das ermöglicht das Rendern größerer Berichte insbesondere nach Excel. Ein Export in die alten Formate (xls/doc) ist ebenfalls noch möglich, muss aber in rsreportserver.config aktiviert werden.
  • Master Data Services - Es gibt eine neue Excel-Oberfläche zur Verwaltung der Stammdaten
  • Integration mit Data Quality Services


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Tags: Microsoft

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