CMS Content Management System
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Die
Informationsflut auf großen Internetsites ist immer schwieriger zu
handhaben. Der Arbeitsaufwand und die Kosten für Erstellung und Pflege
von Inhalten durch Programmierer und Redakteure werden zu einem immer
größeren Problem.
Lösung bieten Content Management Systeme.
Content Management Tools beruhen auf diesem Prinzip der Trennung
von Inhalt und Programmierung. Die erweiterten Fähigkeiten ermöglichen
jedoch von der Unterstützung des Workflow bis zur Personalisierung von
Webinhalten für bestimmte Nutzer die Gestaltung komplexer Sites. Der
Markt bietet mittlerweile kleine bis große Lösungen für verschiedene
Anwendungsbereiche. Die Pflege und Erstellung komplexer Websites
basiert immer stärker auf solchen Systemen.
Nutzen
Content
Management erlaubt die schnelle Pflege von Webinhalten ohne
Programmierkenntnisse. Bei Content Management wird nicht auf die
Programmierung verzichtet, sondern jeder Mitarbeiter an einer Website kann sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.
Der Programmierer muß keine Inhalte mehr pflegen, sondern kümmert sich
um den technischen Part und der Redakteur braucht keine HTML-Seiten zu
erstellen, um Inhalte zu veröffentlichen.
Beim klassischem
Webpublishing fallen alleine 90% der Kosten für die Wartung und Pflege
der Website an, nur 10% auf die Entwicklung und Realisation. Durch
verschiedene Automatisierungselemente innerhalb eines Content
Management Systems läßt sich der Aufwand für die Wartung und Pflege
deutlich verringern.
Die größten Probleme wie Link-Management,
Einhaltung des Corporate Identity, sicheres Arbeiten im Team oder
Einhaltung von Sicherheitskonzepten werden direkt von einer
entsprechenden Software unterstützt.
Kennzeichen von Content Management Systemen
Innerhalb
von Content Management System werden nicht fertige HTML-Dokumente,
sondern nur separat die einzelnen Bestandteile gespeichert.
Bestandteile können Text, Bilder oder andere MIME-Typen sein. Der
Aufbau einer Seite wird durch Templates gesteuert. Diese sind vordefinierte Grundgerüste
für die Darstellung von Inhalten. Wird ein Dokument von einem Server
abgerufen, werden die entsprechenden Bestandteile in ein Template
geladen, dadurch angeordnet und dem Nutzer dargestellt. Für die
Verwendung von Templates spricht vor allem die Möglichkeit,
Informationen in gleichbleibendem Layout in großen Mengen darzustellen.
Dabei ist es nicht jedesmal nötig ein neues Dokument zu erstellen,
sondern der Inhalt wird aus einer Datenbank ausgelesen, mittels
Template formatiert und ausgegeben.
Vorteile von Content Management Systemen
Ein klarer Vorteil gegenüber dem klassischen Webpublishing ist das integrierte Dokumenten-/Komponenten-Management
eines CM-Systems. Verwendete Texte, Bilder und andere Bestandteile
einer Website werden in einer Datenbank abgelegt und dort verwaltet.
Dadurch können diese mehrfach verwendet und verschiedene Versionen der
Inhalte gespeichert werden. Ein späteres Zurückkehren zu einer
bestimmten Version der Website ist somit gewährleistet.
Eine
große Website läßt sich nur mit genau definierten Aufgaben jedes
einzelnen Mitarbeiters effektiv verwalten. Dafür sind Mechanismen
notwendig, die den Workflow (Ablauf der Arbeitsschritte) der
Website im Content Management System abbilden. Ein Rollenkozept regelt
hierbei den aufgabenbezogenen Zugriff auf Teile des Systems. Das Rollenkonzept bildet die Arbeitsteilung eines Teams innerhalb des Systems ab. Damit kann die Rechteverteilung
intuitiv in nachvollziehbaren Rollen geschehen. Für jede Rolle wird ein
Berechtigungskonzept erstellt, das der entsprechenden Gruppe von
Mitarbeitern übertragen wird.
Content Management Software
Auf
dem Markt für Content Management System tummeln sich sehr viele
Anbieter. Einige Produkte wurden direkt als Content Management System
entwickelt, andere stammen aus dem Bereich Webpublishing oder
Dokumentenverwaltung und bieten jetzt auch Funktionen für das Verwalten
von Websites an.
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