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Unternehmensinternes Wissen wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Die
wichtige Informationen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter sind
aber häufig dezentral abgelegt und im Unternehmen verstreut.
Für
eine effektive Nutzung der Wissensbestände, muss der Zugriff auf diese
Daten für jeden Mitarbeiter individuell optimiert werden. Dies
geschieht mit Hilfe eines Mitarbeiterportals.
Das
Mitarbeiterportal rückt den Mitarbeiter in den Fokus des Interesses.
Die bereitgestellten Informationen sind auf ihn personalisiert.
Außerdem soll er von jedem Ort und zu jeder Zeit schnell auf wichtige
Informationen zugreifen können, ob per Handy, Personal Digital
Assistant (PDA) oder Notebook. (Quelle „Neue Möglichkeiten durch Mitarbeiterportale" von Cap Gemini)
Vorteile durch Mitarbeiterportale
Dass
sich Investitionen in eine funktionierende, individuell auf das
Unternehmen angepasste Portal-Lösung auszahlen, wird deutlich, wenn man
die vielen Vorteile betrachtet:
Zum einen werden wichtige Informationen gezielt verteilt und so Streuverluste vermieden, denn jeder Mitarbeiter erhält nur die tatsächlich von ihm benötigten Informationen.
Die Effektivität der Arbeit wird erhöht, da sich jeder Mitarbeiter auf seinen Arbeitsbereich konzentriert.
Darüber
hinaus speichert das Portal auch die individuellen Einstellungen des
Anwenders. Da dies an einer zentralen Stelle geschieht, kann der
Mitarbeiter von beliebigen Arbeitsplätzen darauf zugreifen, wodurch
sich Mobilität und Flexibilität der Anwender erhöhen.
Durch den abteilungsübergreifenden Informationsaustausch wird zudem die Kommunikation der Mitarbeiter gefördert und die gemeinschaftliche Arbeit unterstützt.
Deutliche Einsparpotenziale bei den Transaktionskosten, die in der Verwaltung anfallen, sind ein weiterer Vorteil von Mitarbeiterportalen.
Des weiteren können durch die gemeinsame Nutzung eines elektronischen Marktplatzes im Rahmen des B2E-Portals Synergieeffekte beispielsweise beim Einkauf genutzt und Kosten gespart werden.
Nicht zuletzt stellen Mitarbeiterportale eine geeignete Plattform dar, um jahrzehntelang aufgebautes, wertvolles Wissen systematisch zu speichern und bereitzustellen, damit es auch anderen Mitarbeitern zur Verfügung steht. (Quelle „Neue Möglichkeiten durch Mitarbeiterportale" von Cap Gemini)
Befragung deutscher Unternehmen
Im
Zeitraum zwischen April und August 2002 wurden insgesamt 480 führende
deutsche Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Branchen und
Unternehmensgröße zu ihren Erfahrungen und Ambitionen in Bezug auf das
Thema „Mitarbeiterportale" befragt:
Wozu nutzen deutsche Unternehmen ihr Portal?
...im Bereich HR Administration
Mit der Anzahl der Mitarbeiter steigt die technologische Unterstützung bei administrativen HRAufgaben. Bei 30 Prozent der Firmen werden bereits Internet-Technologien wie Portallösungen in den Arbeitsablauf eingebunden.
Dadurch erhalten die Mitarbeiter die Möglichkeit, persönliche Daten wie Urlaubsmeldungen oder Bankverbindungen eigenmächtig zu verwalten.
Nahezu zwei Drittel der befragten Führungskräfte werden beim Personalmanagement durch Informationstechnologie unterstützt.
So können Mitarbeiterdaten durch IT-gestützte Prozesse bearbeitet werden und beispielsweise Beurteilungen und Genehmigungen online erstellt
werden. Auf diese Unterstützung bei Personalstatistiken,
Stellenbesetzungsplänen und Mitarbeiterlisten verzichten derzeit 37
Prozent der Unternehmen.
Bei zahlreichen Unternehmen können administrative Routineangelegenheiten direkt von den Mitarbeitern in einer Online-Selbstbedienungsfunktion erledigt werden. Mehr als die Hälfte der Unternehmen bieten beispielsweise den Download von Regelungen und Formularen an.
Einen
Schritt weiter geht mehr als ein Drittel der Unternehmen. Sie
ermöglichen ihren Mitarbeitern, die eigenen Daten unter anderem bei
Bankwechsel, Umzug oder Eheschließung zu aktualisieren. Lediglich 13 Prozent haben bisher keine Online-Selbstbedienungsfunktion für ihre Mitarbeiter eingerichtet.
Bei
der Suche nach geeigneten Mitarbeitern für spezifische Tätigkeiten
gehören interne Online-Jobbörsen heute für über 80 Prozent der
Unternehmen zum Standard. Die Hälfte dieser Unternehmen ermöglicht
Online-Ausschreibungen und hat entsprechende Suchfunktionen etabliert.
Bei der anderen Hälfte der Unternehmen ist es darüber hinaus möglich,
direkt eine Online-Bewerbungen zu senden.
Nur zehn Prozent der
Unternehmen nutzen einen elektronisch gestützten Profilabgleich des
gesuchten Stellenprofils mit dem jeweiligen Kompetenzprofil der
Mitarbeiter.
...im Bereich Kommunikation
In 14 Prozent der Unternehmen existiert ein elektronisches schwarzes Brett als primärer
Kanal für die Verbreitung von Informationen und
Unternehmensnachrichten. Bei mehr als der Hälfte der befragten
Unternehmen haben die Mitarbeiter darüber hinaus die Möglichkeit, auf unternehmensinterne Daten- und Wissensressourcen online zuzugreifen und nach Informationen zu suchen.
Etwa
ein Viertel der Unternehmen verfügt über zielgruppengerecht
zusammengestellte eMail-Informationen, beispielsweise in Form eines
Newsletters, die zunehmend klassische Print-Informationsträger wie die
Mitarbeiterzeitung ersetzen.
Eine interaktive
Zweiwege-Kommunikation setzen bisher nur wenige Unternehmen um: Gerade
einmal sieben Prozent nutzen den interaktiven Charakter von
Online-Diskussionsforen zum Zweck der Zusammenführung von
Know-how-Trägern und Interessensgruppen.
...im Bereich Zusammenarbeit
Immerhin
30 Prozent der Unternehmen gestalten ihre täglichen Aufgaben im
Unternehmen einfacher und effektiver, indem die Mitarbeiter auf elektronisch hinterlegte Informationen zugreifen.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen gewährt seinen Mitarbeitern außerdem einen Online-Zugang,
mit dem sie auch zu Systemen, Aktivitäten und Abteilungen, die für
ihren Job wichtig sind, Zugang haben. 14 Prozent der Mitarbeiter können
sogar komplexere Geschäftstransaktionen, beispielsweise Einkäufe oder eine gemeinsame Produktentwicklung, über die Unternehmensgrenzen hinweg tätigen, nachdem sie sich im System angemeldet und authentifiziert haben.
Bei
der Auswertung fällt auf, dass bei größeren Unternehmen die
elektronische Unterstützung komplexer Geschäftstransaktionen weiter
fortgeschritten ist.
...im Bereich Lernen
Trainings- und Lernprozesse werden bei 19 Prozent der befragten Unternehmen unterstützt, indem die Führungskraft oder die Personalabteilung eine Liste der Seminarangebote bereitstellt.
Bei 33 Prozent der Unternehmen können Übersichten der Trainingsangebote online eingesehen werden und bei 17 Prozent kann sogar die Trainingsanmeldung online erfolgen. Virtuelle eLearning-Angebote
über kleine Lerneinheiten von zehn bis fünfzehn Minuten, beispielsweise
für Office Anwendungen, Sicherheitsschulungen oder Sprachtrainings,
können bereits 30 Prozent der Unternehmen vorweisen.
Welche Business-Anwendungen sind für deutsche Unternehmen erstrebenswert?
Die Top drei der Anwendungen mit dem höchsten zu erwartenden Nutzen sind...
...im Bereich HR Administration
Im Bereich der HR Administration wird in erster Linie die Vereinfachung administrativer Routinevorgänge
wie beispielsweise die Abrechnung von Reisekosten oder die Bearbeitung
von Urlaubsanträgen gefordert. Fast zwei Drittel der Unternehmen geben
an, dass sie hierin den größten Nutzen für ihre Firma sehen.
Immerhin 23 Prozent der Unternehmen fordern kompetente Informationsbündelung und die Bereitstellung von Checklisten und meinen, hierüber sei der Nutzen zu maximieren.
Weitere neun Prozent wünschen die Unterstützung durch Online Ratgeber beispielsweise bei Versicherungsfragen, Rente, Firmenwagen oder Heirat.
...im Bereich Kommunikation
Die
derzeitige Informationsüberflutung der Mitarbeiter spiegelt sich
besonders deutlich im Bereich Kommunikation wider. Denn fast die Hälfte
der Befragten meint, dass der real time-Zugriff auf personalisierte - also individuell aufbereitete - Informationen über beispielsweise Wettbewerber und Märkte den größten Nutzen bieten würde.
28 Prozent der Unternehmen sehen den größten Nutzen in der informativen Vernetzung von Interessensgruppen, dem Angebot von Diskussionsräumen und dem Austausch von Wissen beispielsweise über eine Betriebsrats-oder Sekretariatsforum.
Fast ebenso viele Firmen, nämlich 26 Prozent, denken, dass sich der schnelle Zugriff auf Kontaktdaten wie Telefonnummern, email und Sachgebiete am ehesten bezahlt macht.
...im Bereich Zusammenarbeit
Als erstrebenswerteste Business-Anwendungen in diesem Bereich werden virtuelle Zusammenarbeit und Online-Arbeitsräume
genannt. Mehr als die Hälfte der befragten Firmen denken, sie würden
hieraus - beispielsweise in den Bereichen Produktentwicklung, Vertrieb
und Einkauf - den größten Nutzen ziehen. Mehr als ein Viertel der
Unternehmen ist sich dagegen sicher, dass sich die Transparenz interner
Projekte und Karrieremöglichkeiten am ehesten auszahlt.
...im Bereich Lernen
Im Bereich Lernen ist kein klarer Favorit unter den Business-Anwendungen auszumachen. Online-Trainingsübersicht und Anmeldungsassistent werden fast als ebenso nützlich erachtet wie ein individueller Trainings- und Karriereplaner
inklusive Fortschrittskontrolle. Ebenfalls knapp ein drittel der
befragten Unternehmen sieht dagegen den größten Nutzen in der
Online-Durchführung kleiner Lerneinheiten zu spezifischen
Fragestellungen wie Produktschulungen oder Sprachen.
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Der Weg zum Mitarbeiter-Portal
Ein entscheidender Faktor ist die interne Zielsetzung eines
Mitarbeiter-Portals. Was will das Unternehmen erreichen? Soll die
Produktivität steigen, in dem Informationen und Wissen schneller
bereitgestellt werden? Oder steht die Applikations-Integration im
Vordergrund, um Kosten im Technologie-Bereich zu sparen? Vielfach sind
diese beiden Ziele gleichgewichtig.
Auf technologischer Seite
ist zu klären, wie die bestehende IT-Infrastruktur aussieht oder ob
gegebenenfalls die Hardware aufgerüstet werden muss. Welche Technologie
passt am besten zur bestehenden IT-Infrastruktur? Ist die gewählte
Portal-Technologie auch zukunftssicher? Welcher Dienstleister
unterstützt bei der Realisierung des Projekts?
Darüber hinaus müssen organisatorische Verantwortlichkeiten
festgelegt, einheitliche Strukturen der Inhalte definiert und
Pflege-Workflows ausgearbeitet werden. Wie sehen bisher die Arbeits-
und Informations-Management-Prozesse aus? Können die Prozesse
beibehalten werden oder müssen sie verändert werden, wenn das
Unternehmen von mehreren dezentralen Intranet-Lösungen auf eine
zentrale Plattform migriert? In der Regel ergeben sich aus dieser - auf
den ersten Blick technischen Veränderung - jedoch ganz neue Prozesse
und Workflows, die das zukünftige Mitarbeiter-Portal abbilden muss.
Viele
Fragen, die auf eine gute überlegte Antwort warten. Bei der
Realisierung eines Portal-Projektes lohnt sich daher der Einsatz eines
herstellerunabhängigen Systemintegrators. Ein externer Dienstleister
berät bei organisatorischen Fragen, bewertet die verfügbaren
Software-Lösungen und übernimmt die Realisierung und Einführung des
Projektes.
Unsere Leistungen für Sie
Zielsetzung
eines Portalsprojekts ist nicht die Einführung einer Portal-Software.
Statt dessen steht die Unterstützung und Optimierung von
Geschäftsprozessen im Vordergrund. Und wie jede andere Investition im
Unternehmen muss auch ein solches Projekt betriebswirtschaftlich
gerechtfertig sein. D.h. es muss der Nachweis erbracht werden, welchen
Mehrwert ein Portal für das Unternehmen ermöglichen wird. Am Ende zählt
nur eins: der tatsächlich realisierte Return on Investment des Projekts.
Gerne unterstützen wir Sie dabei....
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