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Seit
kurzem ist Deutschland das Antibeispiel schlechthin für
Projektmanagement. Denn seit dem Maut-Desaster weiß auch der letzte
Projektmanager, wie man Projekte nicht managen darf. Dabei sind die
Mitglieder des Toll-Collect-Projektteams noch nicht einmal (allein)
schuld an der nationalen Blamage.
Schuld ist vielmehr ein
Phänomen, das bislang von den meisten PM-Seminaren und –Ratgebern
verschwiegen wurde: Wenn Projekte verunglücken, verspätet oder über
Budget einlaufen, liegt das nicht an fachlichen oder organisatorischen
Problemen, sondern daran, dass Projektteams mit den täglich zunehmenden
Projektunfällen nicht klarkommen.
Die HAREM®-Technik geht fünf Schritte einer erfolgreichen Multiprojektarbeit, um solche und andere Projektunfälle zu vermeiden:
} Hauptaufgaben und Ziele des Multiprojektmanagement definieren
} Action-Standards, Methoden und Tools im Multiprojektmanagement
Organisatorische
und personelle Grundlagen, Projektklassifizierung, Eskalationswege,
Planungsprozess, Riskmanagement im Multiprojektmanagement
} Reichweite und Rollen des Multiprojektmanagement - Zusammenspiel zwischen Einzelprojektmanagement und Multiprojektmanagement
} Entscheidungen im Netzwerk.
Multiprojektmanagement ist Komplexitätsmanagement - Abhängigkeiten in der Projektelandschaft erkennen
} Mittel und Wege zur Steuerung der Projektelandschaft. Schlankes und aussagefähiges Reporting
Gerade
im Mulitprojektmanagement (aber nicht nur dort) gibt genügend
Projektunfälle. Vier kristallisieren sich immer wieder heraus, je mehr
Projekte parallel laufen:
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Die 4 häufigsten Projektunfälle |
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Fall
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Holzweg
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Erste Hilfe
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1.) Es fehlen die richtigen Leute für das Projekt
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Das für Top-Leute geplante Projekt wird ungeändert mit der zweiten Garde zu stemmen versucht
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Die Projektplanung personen- bzw. Qualifikationsbezogen anpassen, d.h.:
Zeithorizont erweitern, Personalressourcen zukaufen oder/und
Leistungsmerkmale reduzieren |
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2. Ein Arbeitspaket hat Verspätung
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1. Warten
2. Dem Söäumigen auf den Schlips treten
3. Beim Chef petezen
4. Im Alleingang den Rückstand aufholen
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Krisensitzung mit dem gesamten Team einberufen, gemeinsam nach Lösungen
suchen, den Auftraggeber informieren, Hitnergründe für Versäumnis
erfragen und mit Verantwortlichen besprechen |
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3. Eine wichtige Entscheidung wird nicht gefällt
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1. Hoffen und warten
2. Insisteieren, indem dem Entscheidungsträger Druck gemacht wird
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Dem Entscheider Entscheidungshilfen geben,
z. B. anhand einer Entscheidungsmatrix
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4. Der Kunde sabotiert sein eigenes Projekt, z. B. durch stetige Change-Requests.
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1. Das Zickzackspiel mitspielen
2. Für den Kunden entscheiden, was dieser braucht
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Auftrag klären
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Unfall 1: "Wir haben nicht die richtigen Leute"
Es
ist kaum zu glauben, doch einer der folgendenschwersten Projektunfälle
passiert schon, bevor das Projekt überhaupt gestartet ist. Der
Projektmanager bekommt ein Projekt – aber nicht die Fachleute, die er
braucht, um das verlangte Ergebnis zu erzielen! Und warum bekommt er
sie nicht? Weil sich heutzutage jedes normale Unternehmen einfach zu
viele Projekte leistet. Aus diesem Grund ist jeder verfügbare Fachmann,
der halbwegs etwas drauf hat, hoffnungslos überbucht. Trotzdem presst
irgendein Topmanager noch ein Projekt rein, und noch ein Projekt …. Und
Sie als Projektmanager müssen´s ausbaden!
Unfall 2: "Das Arbeitspaket hat Verspätung!"
Dieser
Unfall passiert in 95 Prozent aller Projekte mit of wöchentlicher
Häufigkeit: Ihnen wird die Lieferung eines Arbeitspaketes bis zum …
zugesagt – und eine Woche danach ist das Paket immer noch nicht da! Was
tung Sie! Sie ärgern sich. Sie konstatieren beunruhigt eine Gefährdung
Ihres Projektes. Oft kann der Rückstand nämlich nicht mehr aufgeholt
werden oder hält andere Arbeitspakete unnötig auf.
Unfall 3: "Wir bekommen keine Entscheidungen!"
Jeder
erfahrene Projektverantwortliche weiß, dass die schlimmsten
Projektunfälle oft nicht vom verwöhnten Kundern, der vertrackten
Technik oder dem verschlafenen Team verusacht werden, sondern
ausgerechnet von den eigenen Vorgesetzten. Unfälle aus dieser Ecken
enden meist in fatalen Dolchstößen.
Zum Beispiel braucht der
Projektmanager dringend eine Entscheidung vom Auftraggeber, dieser
jedoch lässt ihn hängen. Das Projekt verzögert sich prompt, weil alle
auf die Entscheidung warten. Für diese Verzögerung, für die er nichts
kann, wird am Ende zynischerweise der Projetkmanager verantwortlich
gemacht: "Typisch Mier, hat wieder sechs Monate überzogen." Dass es
nicht seine Schuld ist, glaubt ihm keiner: "Das sagen doch alle!"
Erstellen Sie eine Entscheidungsfolgen-Matrix und geben dem Entscheider damit eine Entscheidungsgrundlage
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… für billigeres Material
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… für billigeres Material
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für teureres Material
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… wir nicht bis zum 17.8. getroffen
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Projektergebnis
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drei Anwendungen fallen weg
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wird voll erreicht
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nur noch Minimallösung möglich
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Terminverzögerungen
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keine
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keine
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Endtermin nicht mehr zu halten
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Mehrkosten (Euzro/Stck.)
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0
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5
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50.000 (Konventionalstrafe)
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Zusätzliches Personal
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keines
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1 Person
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8 Personen, wenn Endtermin nach 17.8. noch gehalten werden soll
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Unfall 4: "Der Kunde sabotiert sein eigenes Projekt!"
Oft
ist der Kunde selbst eines der größten Unfallrisiken. Er provoziert
ständig Projektunfälle, indem er alle naselang Änderungen
(ChangeRequestst) fordert, die sich gegenseitig wiedersprechen indem
er, sobald er ein Teilergebnis präsntiert bekommt, das er ausdrücklich
so wünschte, reklamiert: "Aber so habe ich mir das nicht vorgestellt!"
indem er sich selbstherrlich nicht an die gemeinsam verinbarte Planung
hält.
Eine Auftragsklärung ist das Beste, was Sie hier tun können.
Wie it-schulungen.com Sie unterstützen kann
>Consulting
Wir beraten Sie individuell beim Aufbau eines Projektmanagements.
Bei Bedarf bieten wir Ihnen laufendes Coaching bei Projekten.
>Schulungen / Workshops
In unserem Schulungszentrum vermitteln wir in "offenen Kursen" und Workshops praxisbezogen das Know-How über Projektmanagement.
Eine Auswahl unserer Kurse finden Sie hier....
Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles Konzept.
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