Mechanismen zur Softwareverteilung |
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Mechanismen zur Softwareverteilung – Vorteile und Möglichkeiten IT-Sicherheit beginnt beim Nutzer vor Ort. Der größte Unsicherheitsfaktor bleibt deshalb der Mensch als Bediener der Maschine. In großen Firmennetzwerken mit Hunderten oder gar Tausenden von Rechnern ist es für die Netzwerkadministratoren überhaupt nicht mehr möglich jeden PC, jeden Arbeitsplatz, einzeln zu überwachen. Die meisten Arbeitsplatzrechner verfügen aus Sicherheitsgründen nicht mehr über ein CD- oder DVD-Laufwerk. Moderne Terminalrechner lassen nicht mal mehr einen USB-Stick zu. Gleichzeitig wurden Programme entwickelt und auf den Markt gebracht, die es ermöglichen Softwarelösungen automatisch im Netzwerk zu verteilen. Diese Mechanismen zur Softwareverteilung sind so ausgelegt, dass sich die Programme ohne Zutun des Anwenders automatisch auf seinem Arbeitsplatz installieren. Der Unsicherheitsfaktor Mensch im Sinne des "DAU", des dümmsten anzunehmenden Users, ist ausgeschaltet.
Eine Arbeitserleichterung für Administratoren Dank der Mechanismen zur Softwareverteilung kann sich der Netzwerkadministrator auf seine Kernaufgaben, nämlich den Betrieb, die Pflege und die Konfiguration der Unternehmenssysteme, konzentrieren. Bei kleineren Unternehmen ist der Administrator in der Regel ein gefragtes Multitalent. Er ist zugleich auch Netzwerbetreiber und Serverbetreiber. In großen Organisationen sind diese Funktionen häufig voneinander getrennt. Die Softwareverteilsysteme sind besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet, weil sie helfen Personalressourcen im IT-Management zu schonen und gleichzeitig die IT-Sicherheit erhöhen.
Die Funktionsweise der Softwareverteilungssysteme Um die Funktionsweise der Softwareverteilung zu verstehen, ist es am einfachsten sich eine Abteilung oder ein Unternehmen in der Gründungs- oder Aufbauphase vorzustellen. Das fällt leicht, denn die Rechner sind meist leer. Nicht einmal ein Betriebssystem ist installiert. Hier hat jetzt der Administrator zwei Möglichkeiten. Er kann das Betriebssystem auf jedem Rechner manuell installieren, oder er nutzt die Möglichkeit des Imagings. Dabei installiert er einmal einen Rechner manuell und erstellt dann ein Image - ein einszueins-Abbild dieses Rechners. Dieses Image lässt sich dann ganz einfach auf die neuen Rechner kopieren. Denkbar ist auch ein Tool, dass es ermöglicht, das Betriebssystem nicht manuell, sondern automatisch zu installieren. Dabei werden die persönlichen Merkmale nicht abgefragt, sondern von dem Hilfsprogramm zur Softwareverteilung automatisch eingepflegt. Um später auch Anwendungssoftware zentral installieren und pflegen zu können ist es notwendig, dass die Firmenrechnersysteme über leistungsfähige Abfragewerkzeuge verfügen, die die Hardwaredaten und auch Informationen über die installierte Software automatisch an den Zentralrechner melden.
Softwareverteilung als Qualitätssicherungsmaßnahme Wer einmal als Administrator manuell Anwenderprogramme auf Firmenrechnern installiert hat, wird schnell feststellen, wie viel Raum und Zeit er für diese Tätigkeit benötigt. Mit den Softwareverteilsystemen geschieht alles automatisch. Das ausgeklügelte System des Reportings von Hardwaredaten und Softwareeinstellungen ermöglicht auch ein ganz neues Selbstverständnis von Qualitätsmanagement. Administratoren wissen jetzt auf Knopfdruck und mit Sicherheit, welche Programme auf welchen Rechnern installiert sind und welche Lizenzen dafür erforderlich sind. Bei guten Softwareverteilsystemen lassen sich ohne Probleme Softwarekomponenten und komplette Anwendungen nachinstallieren. Gute Softwareverteilsysteme sorgen auch dafür, dass das Netz nicht überlastet wird. Sie begrenzen die Netzwerklast und die Belastung für den Verteilserver. Diese Systeme legen auch die zeitliche Reihenfolge für den Ablauf der Softwareimplementierung fest. Manchmal ist es notwendig, vorab die Netzwerkverträglichkeit gewisser Softwarekomponenten zu prüfen. Diese Arbeiten sollen in der Regel noch vor dem Start der eigentlichen Softwareverteilmaßnahmen gestartet werden. |
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